Apple hat festgestellt, dass einige wenige Festplatten in zwischen Mai 2006 und Dezember 2007 verkauften MacBook Rechnern unter bestimmten Bedingungen Störungen aufweisen können.
Falls dem Anwender beim Starten seines MacBook ein blinkendes Fragezeichen (?) angezeigt wird und das MacBook nachweislich innerhalb des angegebenen Zeitraums gekauft worden ist, wird Apple die Festplatte kostenlos durch eine neue Festplatte austauschen.
Das Programm gilt für alle betroffenen MacBook-Modelle 3 Jahre lang ab Kaufdatum bzw. bis zum 15. August 2010 (je nachdem, welcher Zeitraum größer ist).
Betroffen sind von diesem Problem ausschließlich schwarze und weiße 13-Zoll-MacBooks.
Nun kann man den Apple iMac auch mit mit Quad-Core Prozessor kaufen.
Der 27 Zoll iMac "Quad-Core" ist entweder mit einem 2,66 GHz Intel Core i5 Prozessor oder einem 2,8 GHz Intel Core i7 Quad-Core Prozessor bestellbar. Die vier Prozessorkerne stellen gegenüber den Vorgängermodellen mit Core2Duo teilweise mehr als die doppelte Leistung zur Verfügung. Besonders rechenintensive Tätigkeiten wie Fotos verwalten, HD-Videos bearbeiten, grafikintensive 3D-Spiele spielen geht mit Ihrem neuen Apple Quad-Core viel schneller von der Hand.
Die leistungsstärkere Grafikkarte im i7 Modell genügt nun auch höheren Anforderungen wie 3D Rendering.
Wenn Sie bald mit dem neuen iMac arbeiten möchten, sollten Sie nicht zögern Ihren 27" iMac schon heute zu bestellen. Besonders günstig können Sie ihren neuen Apple iMac kaufen, bei unserem Partner enterVisions. Unseren bewährten CDX Support gibt es natürlich auch wenn Sie bei enterVisions einkaufen.
Nach der Umstellung von Windows Clients auf Apple iMac und MacBooks beim Spezialisten für Flugzeuginnenausstattung, flight line products in Lichtenfels, erfolgte nun die Umstellung des Windows Small Business Servers mit Exchange Konten auf einen Mac Mini Server mit Kerio Mail (Kerio Connect).
Dank erprobter Übernahmetools von Kerio und Erfahrungen bei der Migration bei CDX konnten alle Exchange Konten nahezu vollautomatisch auf den Kerio Server übernommen werden. Bisher fehlende Funktionen wie Zugriff auf den Mailserver aus dem Internet, eine fehlerfreie und komplette Anbindung des Apple iPhone für Mail, Kalender und Adressbuch wurde eingerichtet.
Anstelle des früheren Verfahrens über zwei Mailserver, Abholung und Sortierung von Mails auf dem Exchange Server wurde das neue System direkt an das Internet angeschlossen, DNS und Reverse-DNS Einträge passend gesetzt.
Der Mac Mini Server dient nun als Fileserver für Mac und PC, DHCP Server, interner DNS Server, Adressbuchserver, Wiki- und Blogsystem, EMail Server mit gemeinsamer Ablage, Kalenderserver und zentraler TimeMachine Server für die Apple Client Rechner sowie als VPN Server für den sicheren Zugang von außen in das Netzwerk. Die integrierte Backup- und Archivfunktion von Kerio sorgt für ein zuverlässiges Backup des Mailservers sowie für ein automatisches monatliches Archiv alle ein- und ausgehender Mails.
Symantec warnt aktuell vor einem Trojaner, der es auf Macintosh-Rechner abgesehen hat. Der Schädling TARNT sich als Spiel im Stil von Space Invaders. Sobald der Spieler ein gegnerisches Raumschiff zerstört richtet er auch eine seiner eigenen Dateien aus dem Home-Verzeichnis zu Grunde.
Verblüffend: Laut Symantec weist der Autor der Schadsoftware Zach Gage explizit darauf hin, dennoch haben sich schon Spieler damit eigene Daten gelöscht.
Während des Spiels mit dem Titel "Lose/Lose" schießt keines der Alien-Raumschiffe auf den Spieler. Das stellt dessen Mission in Frage, heißt es vom Autor. Offenbar hat er eine pädagogische Absicht: "Warum nehmen wir automatisch an, dass wenn uns jemand eine Waffe in die Hand gibt und wir dafür belohnt werden, sie zu nutzen, diese Handlungsweise richtig ist?", fragt Gage.
Symantec bezeichnet die Software als eine Art "Kunstprojekt" - gleichwohl wird sie als Trojaner eingestuft. Denn die Folgen sind verheerend: Es werden real existierende Dateien von der Festplatte des Anwenders gelöscht. Zudem bestehe die Gefahr, dass Dritte das Programm dahingehend modifizieren, dass noch weit größerer Schaden auf einem Rechner angerichtet wird.
Die Sicherheitsexperten des Anbieters Finjan haben einen Trojaner identifiziert der sich nicht nur mit dem Anwender in einen Online-Banking-Account schleicht, sondern auch gleich noch dessen Umsätze fälscht, damit der Diebstahl nicht sofort bemerkt wird.
Der Schädling wird URLzone genannt und kann gut rechnen. Wird er eines Kontos habhaft, dann kalkuliert er durch wie hoch der Dispo ist und wie viel Geld sich auf dem Konto befindet, um dann den maximalen Betrag abbuchen zu können.
Der Trojaner hatte einige Kunden von verschiedenen deutschen Banken im Visier. Die Namen der Banken teilte Finjan indes nicht mit.
Inzwischen, so Finjan, seien die deutschen Behörden informiert.
Finjan spricht jetzt von einem Trojaner der nächsten Generation. Infiziert wurden die Rechner über eine Webseite. Rund 90.000 Nutzer besuchten diese Seite und etwa 6400 von ihnen wurden infiziert. Bei einigen Hundert Banknutzern wurde dann tatsächlich Geld gestohlen. Die Sicherheitsexperten von Finjan schätzen den Schaden auf etwa 438.000 Dollar.
Die Schadsoftware wurde über Mail, über Links in Webseiten oder über manipulierte Webseiten über ein Leck, das in den wichtigsten Browsern vorhanden ist, verbreitet. Dann schlummert der Trojaner vor sich hin. Erst wenn das Opfer eine bestimmte Bankseite, PayPal, Facebook oder Google Mail aufruft, wird der Schadcode aktiv.
Der Trojaner loggt sich dann mit dem Nutzer in seinen Online-Banking-Account ein. Dann wird kalkuliert, wie viel Geld von dem Konto abgehoben werden kann, ohne dass es ein spezielles Programm gestartet wird, das eine Notbremse zieht, wenn das Konto leer geräumt wird. Danach überweist der Trojaner den ausgerechneten Betrag, ohne dass der Nutzer das merkt. Denn der Trojaner schickt Anfragen an die Bank und bekommt Antworten, die vom Browser aber nicht dargestellt werden.
Das Geld wird dann an den Account einer dritten Person überwiesen. Der Trojaner aber manipuliert die Seite, auf der die Kontobewegungen dargestellt werden. Zu sehen ist da der Betrag, den der Anwender erwarten würde. Den tatsächlichen Kontostand sieht er erst dann, wenn er ihn mit einem Rechner betrachtet, der nicht von dem Trojaner befallen ist, natürlich auf dem Ausdruck von der Bank, am Automaten, oder wenn eine Überweisung mit dem Hinweis abgelehnt wird, dass das Limit bereits überschritten sei.
Für die Forscher ist es das erste Mal, dass ein Schädling in Echtzeit in der Lage ist, dem Opfer falsche Bankdaten vorzugaukeln.
Sichern Sie Ihr Netzwerk und Ihre PCs vor Schadcode durch eine zentrale Sicherheitslösung direkt am Internet-Anschluß, lassen Sie Viren und Trojaner erst gar nicht in Ihr Netzwerk.
Netzwerkspezialist Netgear zahlt für Sicherheitsanbieter CP Secure 14 Millionen Dollar in bar.
Netgear hat mit CP Secure einen Anbieter von integrierten Sicherheitslösungen übernommen, die Unternehmen vor Gefahren aus dem Internet und vor E-Mail-Malware schützen. Der Kaufpreis beträgt 14 Millionen Dollar in bar. Erreicht CP Secure nach Abschluss der Übernahme bestimmte Ziele, zahlt Netgear bis zu 3,5 Millionen Dollar zusätzlich. Die Akquisition soll bis zum vierten Quartal 2008 abgeschlossen sein.
CP Secure wurde 2002 gegründet. Seine CSG-Produktfamilie bietet Netzwerkschutz, Web Filtering und E-Mail-Sicherheit. Eine zum Patent angemeldete Stream-basierte Technologie ermöglicht das Echtzeit-Scanning von Internet und E-Mails, ohne die Netzwerk-Performance zu beeinträchtigen. Die zentrale Komponente zur Internet-Sicherheit bremst die Geschwindigkeit der Anwender nicht aus.
Entsprechend der Bedingungen der Transaktion wird Netgear ein ausgewähltes Team an CP-Secure-Mitarbeitern - darunter auch das Ingenieurszentrum mit über 40 Angestellten, die angemeldeten Patente, proprietäre Technologien, die Kundenbasis, aktuelle und in der Entwicklung befindliche Produkte übernehmen. CP-Secure-CEO Shuang Ji wird nach Abschluss der Akquisition neuer Vice President Engineering of Security Products von Netgear.
"Die Produkte von CP Secure ergänzen unsere aktuellen Lösungen für Netzwerksicherheit. Mit einem erweiterten Lineup an Sicherheitslösungen, die auch die integrierte Plattform von CP Secure einschließen werden, können wir vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen Schutz für Netzwerke, Internetzugriff und E-Mail-Datenfluss ermöglichen", sagte Netgear-CEO Patrick Lo.
Die erfolgreiche Übernahme des Spezialisten für Internet Sicherheit zeigt sich nun in den neuen Geräten der Netgear ProSecure STM Linie, die für wenig Geld hohe Sicherheitsstandards bietet.
Mit aktuell drei Produkten zur Internet-Security bietet Netgear kleinen und größeren Firmen hohe Sicherheit zu geringen Kosten. Die Netgear STM150 isf füt 150 User ausgelegt, die STM300 für 300 User und die STM600 für bis zu 600 gleichzeitige Anwender.
Die Telekom-Tochter T-Mobile verliert offenbar bald die Apple iPhone-Exklusivrechte für Deutschland. Der Vertrag mit Apple läuft nun zum Jahresende 2009 aus. Damit könnten dann auch andere Telefon-Provider das iPhone 3G S in ihr Programm aufnehmen, berichtet das Manager Magazin.
Der Vertrag zwischen Apple und T-Mobile hatte im November 2007 mit dem Verkaufsstart der ersten Generation des Smartphones begonnen. Für eine exakt zweijährige Laufzeit spricht, dass ein T-Mobile-Sprecher dem Wirtschaftsmagazin sagte, dass sich in dieser Frage "bis Ende des Jahres" nichts tun werde. Aus O2-Kreisen heißt es hingegen, dass man zuversichtlich sei, diemal in Deutschland auch zum Zug zu kommen, wenn das iPhone im November frei wird.
Als Folge für die Kunden würde die Preise des begehrten Smartphones deutlich sinken. O2 verhandelt derzeit mit Apple über die neuen Konditionen der iPhone-Vermarktung in Großbritannien und will bei der Gelegenheit auch den deutschen Markt erobern. Offenbar laufen weltweit die exklusiven Partnerschaften von Apple mit AT&T in den USA, O2 in Großbritannien und Orange in Frankreich zum Ende des Jahres aus.
Für diese Information spricht auch das Apple Mitarbeiter bereits vor Wochen "unter der Hand" von einem Wegfall der Providersperre in Deutschland sprachen.
"Anonymität ist kein Verbrechen, sondern ein Recht"
Viele Möglichkeiten stehen dem Surfer heute schon zur Verfügung seine Anonymität zu wahren. Viele IT-ler und Programmierer gehen davon aus das immer mehr verschlüsselte und getunnelte Verbindungen genutzt werden um dem massiven Eingriff in die Privatsphäre Einhalt zu gebieten.
Einer der bekanntesten Anonymisierungsdienste ist 'Tor' (The Onion Router). Onion deshalb, weil die ursprüngliche Verbindungs-Anfrage wie bei einer Zwiebel durch mehrere Schichten geleitet wird, von der keine mehr als die Daten der vorherigen Schicht kennt.
Am anderen Ende erscheint die Anfrage dann in ihrer ursprünglichen Form und wird an den Zielserver weitergeleitet, jedoch mit dem letzten Server im Tor-Netzwerk als Absender. Zurück geht es dann auf die gleiche Weise. Dass innerhalb der Tor-Zwiebel keinerlei Aufzeichnungen über Absender und das Ziel angefertigt werden versteht sich von selbst.
Tor ist ein Projekt der Electronic Frontier Foundation (EFF), einer US-Organisation die sich für Meinungsfreiheit im Internet einsetzt. Tor ist nicht nur auf das Surfen beschränkt, sondern kann mit jedem TCP-basierenden Dienst, etwa E-Mail, Instant Messaging oder dem Download-Dienst Bittorrent genutzt werden, bremst jedoch den Zugriff.
Benutzer von Windows, Mac OS oder Linux können Tor sehr einfach nutzen. Das so genannte Vidalia-Paket installiert alle Komponenten, die zum anonymen Surfen erforderlich sind. Dazu gehören der Tor-Client, der lokale Proxy Privoxy und Torbutton, ein Tool für den Browser, um Tor ein- und auszuschalten. Ein Klick auf das Zwiebelsymbol am unteren Rand des Browsers genügt. Den Nachteil bemerkt der nun unsichtbare Surfer allerdings sofort. Die kostenlose Anonymisierung bremst das virtuelle Schlendern durch die Webseiten enorm.
Für Tor ist eine Vielzahl von Tools und fertig geschnürten Anwendungspaketen erhältlich. Foxtor ist speziell auf Firefox zugeschnitten. Der Autor nutzt Privoxy zur Verschleierung von DNS-Anfragen. Die TCP-Kommunikation geschieht mit dem offiziellen Tor-Client. Foxtor dient in erster Linie als schnell zugänglicher Umschalter zwischen maskiertem und unmaskiertem Surfen.
Direkt in den Browser integriert ist die Anonymisierungssoftware bei zwei anderen Projekten. Die Freeware Operator ist eine Kombination aus Tor und dem Browser Opera. Operator ist direkt, ohne Installation ausführbar, ein Doppelklick auf die Exe-Datei genügt. Damit ist die Software für den Einsatz auf einem USB-Stick geeignet. Auf dem benutzten PC werden keine Daten der Browser-Session gespeichert. Es bleibt alles innerhalb von Operator.
Ebenfalls sofort nutzbar ist der Xerobank-Browser. Er wurde früher unter den Titeln Torrify beziehungsweise Torpark entwickelt und wird heute von einem Unternehmen angeboten. Basis ist der Browser Portable Firefox. Die kostenlose Version nutzt das Tor-Netzwerk, die kommerzielle Version verbindet sich mit Servern von Xerobank. Allerdings vertraut man damit Xerobank seine Daten an und kann nur auf die Seriosität der Firma hoffen.
Eine weitere Tor-Variante ist Anonym.OS, eine Live-CD auf Basis von Open BSD. Sie enthält neben einem Tor-System eine ganze Reihe von Tools und Anwendungen, die Kryptografie nutzen. Das gilt natürlich für den Browser, aber auch für E-Mails oder Instant Messaging. Alle eingehenden Verbindungen werden abgewiesen, alle ausgehenden automatisch verschlüsselt oder anonymisiert.
Ein ähnliches Konzept verfolgt die Crypto-CD. Sie steht in verschiedenen Varianten als Download oder zum Online-Test zur Verfügung. Die Crypto-CD enthält alle notwendigen Anleitungen und Programme zur Verschlüsselung von E-Mails und Instant-Messaging-Kommunikation. Auch das Browsen geschieht anonym.
Wer beim anonymen Surfen nicht neu booten möchte, findet eine Lösung mit der VMware Appliance Janus VM. Sie kann unter Windows oder Linux mit dem kostenlosen VMware Player genutzt werden. Unter Mac OS lässt sich Fusion zum Abspielen verwenden. Janus VM ist standardmäßig so konfiguriert, dass alle DNS-Anfragen und jeglicher TCP-Verkehr verschlüsselt und anonymisiert werden.
Der Einsatz von Tor bedeutet im Endeffekt, dass man seinen gesamten Datenverkehr über Tor-Knoten routet, die von beliebigen freiwilligen Betreibern gehostet werden. Daher ist es unerlässlich, jeglichen Datenverkehr zu verschlüsseln. Verzichtet man darauf, bleibt man zwar vom Betreiber des Zielservers unerkannt, der Betreiber des Tor-Servers kann aber jedes Paket mitschneiden.
Neben Tor gibt es noch weitere bekannte Anonymisierungsdienst. JAP und dessen kommerzieller Ableger JonDonym sind eine Entwicklung des Projekts 'Anonymität im Internet'. Das Projekt arbeitet eng mit dem Unabhängigen Landeszentrum für den Datenschutz Schleswig-Holstein zusammen. Auch JAP verlangt die Installation eines Clients, wenn man sich für die Jon Donym entscheidet.
Daneben gibt es noch eine ganze Reihe kostenpflichtiger Anbieter - wie etwa die schwedische Piratenpartei. Deren Dienst Relakks baut eine stark verschlüsselte Verbindung zwischen Benutzer und Relakks-Server auf, über die sämtliche Internet-Anwendungen Daten verschicken können.
Ist der Wunsch nach Anonymität nur vorübergehend, kann kurzfristig einer der zahlreichen Proxy-Server im Internet dafür verwendet werden. Dort gibt man die Adresse der gewünschten Seite in das Eingabefeld ein und surft zumindest für die Dauer dieser Session unerkannt. Der Anonymouser macht das Ganze für den Firefox-Browser per Mausklick möglich.
Wenn der Anonymouser-Nutzer mit der rechten Maustaste auf einen Link klickt, schaltet der Browser einen Proxy zur Anonymisierung ein, den er von der Website Anonymouse.org bekommt.
Einen ähnlichen Weg nehmen Proxy-Server, die von Universitäten, Privatpersonen oder Unternehmen angeboten werden. Man gibt im Browser die IP-Adresse und den Port des Proxys an und ist dann für alle Webanfragen anonym unterwegs. Allerdings gilt das Gleiche wie bei Anonymisierer-Websites: Man muss den Anbietern vertrauen, dass sie selbst keine Daten sammeln.
Seiten wie Proxy4Free und Public Proxy Servers listen seitenweise kostenlose Proxys, die Anonymität versprechen. Die Seite Proxz.com führt zusätzlich Listen mit Proxys, die trotz Anonymisierung Daten weitergeben, etwa die Tatsache, das gerade ein Proxy benutzt wird.
Stay Invisible erklärt, wie Java auch beim Surfen mit Proxys die IP verraten kann und checkt auf Wunsch Proxys, ob sie transparent und anonym sind. Das gleiche erledigen My Proxy und der Proxy-Checker. Digital Cybersoft checkt jede Stunde automatisiert seine Proxy-Liste und listet die Proxys nach Ports, Sicherheitslevel oder Typ.
Multi-Proxy´s sind Programme welche aus einer großen Liste weltweit verteilter Proxys selbsttätig einen Proxy auswählen und während des Surfens laufend wechseln. Auch eine beliebte Methode kaum nachvollziehbar durchs Web zu streifen.
Forscher haben Hinweise auf das erste Mac-OS-Botnetz entdeckt. Die Experten vom Sicherheitsanbieter Symantec haben einem Bericht des Virus Bulletin zufolge Anzeichen für ein Botnetz aus Mac-Computern gefunden.
Nach Aussagen der Forscher Mario Ballano Barcena und Alfredo Pesoli werden mit den Trojanern "OSX.Trojan.iServices" infizierte Rechner für Denial-of-Service-Attacken ausgenutzt. Bereits seit Januar verbreiten sich die Schädlinge über Raubkopien von Adobe Photoshop CS4 und Apple iWork '09. Die beiden Experten rechnen damit, dass die Bedrohung durch den iServices-Trojaner länger andauern wird.
In der Theorie wird angenommen, dass der Trojaner OSX.Trojan.iServices.A beziehungsweise .B Peer-to-Peer-Verbindungen herstelle und dann auf fremden Systemen Schaden anrichten könne. "Der Code des Schädlings zeigt, dass sein Autor versucht hat, den Trojaner so flexibel wie möglich zu gestalten. Von daher würde es uns nicht überraschen, wenn wir in der nahen Zukunft neue, modifizierte Varianten entdecken."
Die Piraten-Software soll auf einigen tausend Mac-Rechnern zu finden sein, was dann wohl auch für die Verbreitung der Malware anzunehmen ist. Allerdings scheint sich der Trojaner auch recht einfach entfernen zu lassen. Die meisten Anti-Virus-Programme können die Trojaner ohne Probleme wieder vom Mac entfernen. Das Problem bei diesem Mac-Trojaner ist im Grunde ein ähnliches, wie es oftmals auch bei Windows-Malware vorkommt. Es besteht in der Unvorsicht und Leichtfertigkeit der Benutzer dieser Rechner und nicht im Betriebssystem.
Die US-amerikanische Menschenrechtsorganisation National Labor Commitee (NCL) hat die Bedingungen in einer chinesischen Hardwarefabrik angeprangert. Diese produziert unter anderem für IBM, Microsoft, Dell, Lenovo und Hewlett-Packard. Die Arbeiter dort sind laut NCL absolut menschenunwürdigen Bedingungen ausgesetzt.
Die Electronic Industry Citizenship Coalition (EIIC), in der sich Technologiekonzerne zur Selbstkontrolle zusammengeschlossen haben, will jetzt eine Überprüfung in dem Werk durchführen. Man werde so Fakten sammeln und die Probleme mit den betroffenen Herstellern besprechen, hieß es von IBM gegenüber ZDNet. Zur EIIC gehören neben IBM auch Microsoft, Dell, Lenovo und HP.
Nach Angaben des NCL-Berichts dürfen sich die Arbeiter während ihrer Fließbandarbeit nicht unterhalten, keine Musik hören und ihre Hände und Köpfe nicht heben. Sie müssen zwölf Stunden täglich auf harten Holzhockern an einem Fließband sitzen, wo ihnen 1,1 Sekunden bleiben, um jeweils eine Taste einer Computertastatur zu montieren. Unbezahlte Überstunden sind Pflicht und pro Monat haben die Arbeiter im Schnitt nur zwei freie Tage zur Verfügung. Ihr Stundenlohn beträgt rund 64 Dollar-Cent, was nicht einmal genug ist, um die grundlegendsten Bedürfnisse zu stillen.
Die geplante Überprüfung durch das EICC sei ein wichtiger Schritt, heißt es vom NCL. Da als Termin jedoch der 23. und 24. Februar bereits feststehe, würden die Kontrolleure vor Ort wahrscheinlich keine authentischen Bedingungen vorfinden. "Das gibt der Fabrik Zeit, um die Arbeiter zu bedrohen, die danach zu Gehorsam genötigt und in Angst und Schrecken versetzt sein werden", meint Charles Kernaghan, einer der Autoren des NLC-Berichts.
Der PDA Hersteller Palm hat einen guten Namen – und große wirtschaftliche Probleme. Jetzt versucht der PDA-Erfinder mit dem neuen Linux-basierten Betriebssystem webOS und seinem Smartphone 'Palm Pre' einen Befreiungsschlag. Im Visier sind Apple und RIM´s Blackberry.
Palm stellte webOS und den Palm Pre auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas vor. Das Betriebssystem ist von Grund auf neu entwickelt um konstant mit dem Internet verbunden zu bleiben.
Das Handy ist in der ersten Jahreshälfte zunächst beim US-Anbieter Sprint erhältlich und wird später in einer UMTS-Version auch in anderen Ländern angeboten.
Pikant ist, dass die Entwicklung des Palm Pre von einem ehemaligen Apple-Mitarbeiter geleitet wurde – von Jon Rubinstein, der bei Apple maßgeblich an der Entwicklung des iPod beteiligt war. Rubinstein war im Juni 2007 zu Palm gewechselt.
Im Gegensatz zum iPhone verfügt der Palm Pre über eine ausziehbare Tastatur und kann mehrere Anwendungen gleichzeitig ausführen. Das Smartphone kann zudem ohne eine Kabelverbindung induktiv mit einem Ladegerät aufgeladen werden. Eine weitere Stärke besteht nach Angaben des Herstellers darin, dass Daten unabhängig vom Speicherort synchronisiert und integriert dargestellt werden. Die Daten könnten auf dem Telefon, auf dem PC oder im Internet gespeichert sein, hieß es. Man habe webOS und Palm Pre so entwickelt, dass sie stets synchronisiert seien.
Das Gerät verfügt zudem über ein 3,1-Zoll-Touchscreen-Display mit einer Auflösung von 320 mal 480 Pixel. Der Slider ist mit einem GPS-Empfänger und WiFi ausgerüstet. Zur Ausstattung gehört zudem eine 3-Megapixel-Kamera. Der Akku wird laut Palm im Gegensatz zu dem des iPhone austauschbar sein.
Branchenbeobachter bezeichneten den Palm Pre bereits als "iPhone-Killer". Die Börse reagierte euphorisch – der Palm-Aktienkurs schnellte rund 35 Prozent nach oben. "Diese Plattform wird die Basis für Innovationen der kommenden Dekade sein", sagte Palm-CEO Ed Colligan.
Andere Analysten sind skeptisch – und sehen im neuen Handy Palms letzte Chance. "Palm steht an einem Scheidepunkt in der Unternehmensgeschichte", sagte Lawrence Harris, Analyst bei CL King & Associates, der Nachrichtenagentur dpa. "Dies ist wirklich die beste Gelegenheit. Eine zweite Möglichkeit wird es vielleicht nicht mehr geben."
Apple steigt in den deutschen Einzelhandel ein und eröffnet nun in der Münchner Innenstadt den ersten deutschen Apple Store.
Arbeiter entfernten an der Baustelle in der Nähe des Marienplatzes die Planen, so dass das meterhohe Apple Logo sichtbar wurde.
Derzeit macht der Konzern in rund 225 Apple Stores weltweit einen Umsatz von umgerechnet fünf Milliarden Euro und erwirtschaftete dabei einen Gewinn von 800 Millionen Euro. Der Store in München soll noch in diesem Jahr eröffnet werden – die gut informierte Gerüchteküche spricht vom 10. Dezember.
Über die Eröffnung des ersten Apple Stores in Deutschland wird seit Monaten schon spekuliert. Bislang hat sich das Unternehmen aber nicht konkret zu seinen Plänen im deutschen Einzelhandel geäußert. Apple-Vertriebsvorstand Ron Johnson hatte jedoch im November in einem Interview indirekt die Eröffnung von Apple Stores in München, Berlin, Frankfurt, Köln und Düsseldorf angekündigt.
Die Branche ist über den direkten Auftritt von Apple im Einzelhandel geteilter Meinung. Etliche Apple-Fachhändler befürchten, dass Apple ihnen nun Konkurrenz machen wird. Andere Händler hatten dagegen in den vergangenen Monaten einen möglichen Einstieg von Apple in den Einzelhandel begrüßt, weil der Apple Store die Sichtbarkeit der Marke erhöhe.
Der Arbeitskreis Suchmaschinen-Marketing im Bundesverband Digitale Wirtschaft hat in Zusammenarbeit mit dem Berater phaydon eine neue Studie zum Nutzerverhalten auf den Google-Suchergebnisseiten durchgeführt.
Für die Studie wurden im August 2008 80 deutsche Internet-User in Interviews befragt. Ferner wurde mittels kontaktlosem Eyetracker verfolgt wohin sich die Augen der Nutzer auf den Sucheeergebnisseiten wenden.
Nach Angaben des BVDW wurde festgestellt, dass sich die Aufmerksamkeit der Anwender auf die obere, linke Ecke der Suchergebnisseite konzentriert. Die Betrachtungsdauer der Seite und auch die Bereitschaft zum Klick nehmen dabei von oben nach unten ab. Die Nutzer orientieren sich zuerst an den ersten drei Suchergebnissen, alle anderen Elemente werden erst später betrachtet.
Insgesamt fällt fast die Hälfte der Klicks auf die ersten Suchergebnisse, vier von zehn Klicks auf die Sponsored Ads im oberen linken Bereich.
Neue Darstellungsformen wie die Google Maps zeigen sich zwar als Eyecatcher – generieren aber nicht unbedingt Klicks. Die Nutzung hängt stark davon ab wonach die Anwender suchen und ob sie mit dieser Art Suchergebnisse bereits vertraut sind.
Seit zweieinhalb Monaten gibt es jetzt das iPhone 3G, bislang nur mit SimLock, der das Einsetzen einer beliebigen SIM-Karte nicht erlaubt. Glaubt man nun dem iPhone Dev-Team – so rückt man dem Unlock jetzt ein gutes Stück näher.
Das iPhone Dev-Team war beim Vorgängermodell des iPhone 3G erfolgreich mit dem Entsperren. Bei der zweiten Version gibt es jedoch aktuell noch Schwierigkeiten. Ein Video auf der Webseite des Teams zeigt jetzt den entscheidenden Schritt zum entsperrten iPhone 3G zum Einsatz beliebiger Karten.
Das iPhone Dev-Team konnte jetzt erstmals auf den Baseband-Prozessor zugreifen. Dieser Chip kontrolliert die Verbindung zwischen dem Telefon und dem mobilen Betreiber-Netzwerk und steuert so den Simlock. Durch Änderungen an diesem Baseband-Chip ließe sich nach Aussage des Teams eine Unlock-Software entwickeln, die dann jede Sim-Karte erlaubt. Die Entwickler rechnen damit, dass sie in ca. einem Monat eine Download-Lösung anbieten können.
Wie die MacNews berichtet stellt die Axel Springer AG Ihre IT-Systeme komplett auf Apple um. Bye Bye Windows.
Deutschlands größter Zeitungsverlag stellt in den nächsten Jahren auf Macs um: Bei der Axel Springer AG knallten gestern die Korken, wie in einem Twitter-Eintrag der Welt Kompakt zu lesen ist. macnews.de liegen entsprechende Informationen vor: Der Verlag will zukünftig ausschließlich Macs einsetzen, betroffen sein sollen rund 12.000 Computer.
Update: In einer Videobotschaft informiert Vorstandsvorsitzender Dr. Mathias Döpfner die Verlagsmitarbeiter über die Entscheidung des Unternehmens. In einer internen E-Mail an Mitarbeiter, die macnews.de vorliegt, schreibt er: "Apple steht für Kreativität, für Innovation, für Ästhetik und Kompetenz auf höchstem Niveau - und bildet damit für uns den idealen Partner." Die Umstellung erfolge "in den nächsten fünf Jahren", ab sofort könnten "die einzelnen Bereiche und Abteilungen bei ASmediaSystems Apple Geräte bestellen und somit die PC Arbeitsplätze sukzessive durch Apple ersetzen." In Europa wird Springer damit Apples größter Firmenkunde, weltweit der zweitgrößte nach Google.
Döpfner fügt hinzu: "Die Beschaffungspreise für vergleichbare Komponenten bleiben auf annähernd gleichem Niveau wie bei bisherigen Produkten. Die Wartung der Geräte ist deutlich günstiger."
Kostenlos für Privatanwender, 29,95 € für Firmen, stellt der iAntiVirus den ersten freien Virenscanner für Mac OS X dar.
Inwieweit man schon heute einen Virenscanner benötigt, obwohl nach wie vor keine Trojaner oder Viren gegen OS X aufgetaucht sind mag jeder für sich selbst entscheiden. Wieviele Schädlinge iAntiVirus erkennt und beseitigt wird vom Hersteller nicht angegeben. Die Beta-Version liegt in Englisch vor und setzt Mac OS X 10.5 voraus.